Dorn-Breuß Wirbelsäulentherapie

Grundgedanke der Wirbelsäulentherapie nach Dorn

Die Dorn-Wirbelsäulentherapie ist eine sanfte, effiziente, einfache, nebenwirkungsarme und kooperative Methode. Dabei werden nach dem Beinlängenausgleich, Becken und Kreuzbein, sowie die Wirbelsäule gerade gerichtet. Etwa 2 Monate dauert ein Behandlungszyklus. Es gibt immer Übungen für zu Hause, um das Ergebnis zu stabilisieren. Geeignet ist die Methode für alle Wirbelverschiebungen, Erkrankungen innerer Organe durch Spinalnerveneinklemmung, Skoliosen, v.a. jugendlicher und statischer Art.
 
Fast jeder wird in seinem Leben einmal mit Rückenschmerzen konfrontiert. Viele dieser Schmerzen sind auf Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke zurückzuführen, die oftmals unbehandelt bleiben. So leben viele Menschen mit ihren Rückenproblemen, weil dies mit fortschreitendem Alter schon fast "dazu" gehört. Doch Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken rufen nicht nur Beschwerden des Bewegungsapparates hervor, sondern haben auch Auswirkungen auf die inneren Organe und die Psyche. 

Wirkweise der Wirbelsäulentherapie nach Dorn

Mit der Dorn-Methode, entwickelt von Dieter Dorn, einem Landwirt aus dem Allgäu, können die Ursachen von Rückenschmerzen auf sanfte Art und Weise behandelt werden und die Schmerzen werden in vielen Fällen beseitigt. Erforderlich ist dafür lediglich ein bisschen Geduld und Disziplin von Seiten des Klienten, der auch zu Hause einige unterstützende und vorbeugende Übungen durchführen sollte.
Die Methode ist sehr sanft und für den Patienten völlig ungefährlich. 

Grundgedanke der Rückenmassage nach Breuß

Eine spezielle Rückenmassage, entwickelt von Rudolf Breuß, entspannt die Muskulatur und ist Bestandteil der Behandlung.
 
Die Breuss-Massage ist eine energetische Wirbelsäulenmassage, die ihre Anwendung vor oder nach einer Dorn-Behandlung, aber auch als selbständige Therapiemethode findet. Sie bewirkt eine sanfte Lockerung, Energetisierung und Streckung der Wirbelsäule und des Kreuzbeins und ist besonders geeignet bei Bandscheibenleiden.
 
Rudolf Breuss (1899-1990) war der Überzeugung, dass es keine degenerierten, sondern lediglich unterversorgte Bandscheiben gibt. Durch die spezielle Massage und das in großer Menge einmassierte Johanniskrautöl, sollen das Gewebe und insbesondere die Bandscheiben wieder elastisch und geschmeidig werden.
Wissenschaftlich bewiesen ist diese Theorie nicht, die Erfahrung in der täglichen Praxis bestätigt jedoch die Wirksamkeit. Das verwendete Johanniskrautöl als Träger der Sonnenenergie, wirkt auf die Nerven, gegen Schmerzen und Verspannungen, bei Verletzungen, Entzündungen und Schwellungen.
 
Die Breuß Massage wirkt darüber hinaus auch allgemein entspannend, schmerzlindernd, vertrauensfördernd und wohltuend auf Körper, Geist und Seele. 

Anwendungsgebiete der Rückenmassage nach Breuß :

  • Bandscheibenleiden
  • Schlafstörungen
  • Schmerzsyndrome
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Verspannungen
  • Hyperaktivität bei Kindern
    u.v.m.

Der Ablauf einer Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß

Nach dem Eingangsgespräch werden zunächst die Beinlängen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Im Anschluss daran erfolgt die Breuß-Massage, die ca. 20-30 Minuten dauert und die Wirbel und die Muskulatur auf die weitere Behandlung vorbereitet.
 
Danach wird die Stellung des Beckens und des Kreuzbeins überprüft und gerichtet sowie die Wirbel aufsteigend von der Lendenwirbelsäule bis zu den Halswirbeln überprüft und gegebenenfalls durch sanften Druck korrigiert.
 
Die Korrektur erfolgt immer in der Bewegung (im Unterschied zur Chiropraktik), d.h. der Klient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein oder Arm aus, während der Behandler den Schiefstand korrigiert. Zum Abschluss ruht der Klient noch ein wenig nach.
 
Übungen, die leicht zu Hause durchgeführt werden können, werden vom Behandler vermittelt. 

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Die Übernahme der Kosten weicht von Krankenkasse zu Krankenkasse stark ab und unterliegt selbst innerhalb der einzelnen Krankenkassen häufigen Veränderungen. Aus diesem Grund kann ich dazu keine allgemein gültige Aussage treffen. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass private Krankenversicherungen eher die Kosten übernehmen.
 
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